Buddha und Taxischmuck

Vietnam ist ein Land mit vielen Religionen. Egal für welche Religion sie sich entschieden haben, die Vietnamesen gehen sehr häufig zum Beten. In den Tempel oder vor dem Hausaltar. Beides ist – bei der Buddhaverehrung – häufig mit gelben, grünen und roten Opfergaben (Coca-Cola Dose, Mango, Bananen) geschmückt. Jede Farbe hat dabei eine andere Bedeutung.

Vor dem Hintergrund der vielen Kriege, die das Land miterlebt hat und die Folgen von Agent Orange beten die Vietnamesen für Gesundheit und ein langes Leben für sich und ihre Familien. Junge Leute beten außerdem, so wie unser Tourguide Long (sein Name bedeutet „Drache“ und hat auch eine religiöse Bedeutung), zusätzlich auch noch für den Job. Long ist dabei wie viele sehr offen für andere Religionen: „My family believes in Buddha but I also go to Christian church with my friends for praying. “ Wer für Reichtum betet, sollte in einem buddhistischem Tempel neben Räucherstäbchen auch einige kleiner Scheine Geld dabei haben, die geopfert, spricht gespendet werden. In der Tran Choc Pagode in Hanoi haben wir sogar beobachtet, wie sich die Betenden gegenseitig mit aufgefächerten Scheinen in der Hand fotografiert haben, bevor sie diese geopfert haben. Es bringt außerdem Glück, Geldscheine an die Wand von Tempeln zu reiben und sie danach immer bei sich zu tragen – gesehen unter anderem bei Taxifahrern, die heiligen Scheine in einen buddhistischen Rückspiegelschmuck eingefädelt haben.

Pagode in Ho Chi Mingh City
Pagode in Ho Chi Mingh City

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