Having a real good time – Mittwoch auf dem Speyside Way

Bereits am Morgen regnet es. Nach Porridge und einem Full Scotish Breakfast marschieren wir los. Die Landschaft mag heute wieder ausgezeichnet und malerisch sein, wir konzentrieren und heute aber mehr auf die Schnelligkeit. Der Weg wird auch etwas menschenbelebter, führt am Rand von Siedlungen vorbei und mischt sich mit anderen Wanderwegen, die nach lokalen Tieren benannt sind. Bereits um zwanzig nach eins erreichen wir nach 15 Kilometern den alten Bahnhof von Nethy Bridge. Gegenüber das Etappenziel, das Tigh na Drochaid Bed & Breakfast. Sarina führt das B&B mit ihrem Mann, der mit seinem Style (tätowiert, Arbeitertyp, lange Haare) irgendwie nicht zu ihr passt. Sie mag Fabelfigürchen und Potpourri-Schalen, alles ist geschleckt und so sauber, dass wir vom Fußboden essen könnten. Nach den 15 Kilometern durch den Regen kommt die warme Dusche, vorgewärmte Handtücher vom beheizten „towel rack“ und die „tea making facilities“ im Zimmer genau perfekt. Schade nur, dass unsere Koffer vom vorherigen B&B erst 2,5 Stunden nach uns ankommen.

Bei Porridge, Toast und Lachs am nächsten Morgen fragt uns Sarina höflich, ob uns letzte Nacht die norwegischen Gäste gestört hätten. Wir haben nichts bemerkt. In britischer formvollendeter Höflichkeit umschreibt sie es mit „they really had a good time“. Lovely, woanders hätten sie angetrunken rumgelärmt.

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